Das Gesetzespaket gegen Hass im Internet der Regierung wurde verabschiedet.

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Das Gesetzespaket gegen Hass im Internet der Regierung wurde verabschiedet.

Bericht: Muhammad Amir Siddique Wien Österreich.

Die beiden zuständigen Minister Alma Zadic (Grüne) und Karoline Edtstadler (ÖVP) haben das Paket natürlich verteidigt. Zadic lobte es als “umfassendes Maßnahmenpaket”, das sich einem gesellschaftlichen Phänomen als Ganzes widmet. Dies schützt laut Zadic die Meinungsfreiheit und gleichzeitig die Menschen vor Angriffen. Die Betroffenen konnten sich nun „schnell und kostengünstig“ verteidigen. “Wir machen das Internet zu dem Ort, an dem es sein sollte, kostenlos, offen und für alle zugänglich”, sagte Zadic.
Edtstadler bezeichnete es erneut als „Meilenstein“. Österreich ist mit dem Plattformgesetz führend und ein „Schrittmacher in der Europäischen Union“. Es geht darum, Opfern zu helfen, die kriminellen Aktivitäten im Internet ausgesetzt sind. Sie findet es „irritierend“, dass in diesem Zusammenhang die Zensur erwähnt wird, zumal die Straftaten im Gesetz ausdrücklich aufgeführt sind. Das von der Regierung vorgelegte Gesetzespaket gegen Hass im Internet wurde gestern im Nationalrat verabschiedet. Die FPÖ lehnte das gesamte Paket ab, die SPÖ und NEOS nur den Teil auf den Kommunikationsplattformen. Einerseits soll das Gesetz den Opfern das Vorgehen gegen Autoren von Hasspostings erleichtern. Andererseits sollen Kommunikationsplattformen durch neue Anforderungen gestoppt werden, um illegale Inhalte schnell aus dem Netzwerk zu löschen. Die FPÖ kritisierte heftig: Die Verfassungssprecherin Susanne Fürst sieht die bestehenden strafrechtlichen Instrumente als ausreichend an. Andererseits schränkt der Teil, der die Plattformen betrifft, die Meinungsfreiheit ein. Extrem hohe Bußgelder und der gesetzlich festgelegte Zeitdruck würden dazu führen, dass “Plattformbetreiber lieber mehr löschen als eine hohe Strafe riskieren”, sagte Fürst mit Überzeugung. Die Opposition kritisierte insbesondere den Teil, der die Plattformen betrifft. Der Digitalisierungssprecher von NEOS, Douglas Hoyos, kritisierte dies als “konsequent hemmend für Innovationen”, da es aufgrund eines Umsatzlimits von 500.000 Euro und 100.000 Nutzern vor allem “kleine und innovative europäische Unternehmen” betrifft. Ebenso begrüßte die SPÖ: Justiz-Sprecherin Selma Yildirim den juristischen Teil des Pakets grundsätzlich. Schließlich wird häufig beobachtet, dass „fehlgeleitete Menschen“ die Kommunikationsmittel nutzen, um Bedrohungen und Feindseligkeiten, Verschwörungstheorien oder falsche Nachrichten zu verbreiten. Ein Nachteil ist, dass die Strafe für das „Upskirting“ von ursprünglich einem Jahr auf sechs Monate gesenkt wurde.

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The legislative package against hatred on the Internet the government was passed.

Report: Muhammad Amir Siddique Vienna Austria.

The two responsible ministers, Alma Zadic (Greens) and Karoline Edtstadler (ÖVP) naturally defended the package. Zadic praised it as a “comprehensive package of measures” dedicated to a societal phenomenon as a whole. This protects freedom of expression and, at the same time, people from attacks, according to Zadic. Those affected could now defend themselves “quickly and cheaply”. “We are making the Internet the place it should be, free, open and accessible to everyone,” said Zadic.
Edtstadler again described it as a “milestone”. Austria is leading the way with the Platform Act and is a “pacemaker in the European Union”. It is about helping victims who are exposed to criminal activities on the Internet. She finds it “irritating” that censorship is mentioned in this context, especially since the criminal offenses are specifically listed in the law. The legislative package against hatred on the Internet presented by the government was passed yesterday in the National Council. The FPÖ rejected the entire package, the SPÖ and NEOS only the part on the communication platforms. On the one hand, the law is intended to make it easier for victims to take action against authors of hate postings. On the other hand, communication platforms are to be stopped by new requirements to quickly delete illegal content from the network. There was vehement criticism from the FPÖ: Constitutional spokeswoman Susanne Fürst sees the existing criminal law instruments as sufficient. On the other hand, the part concerning the platforms restricts freedom of expression. Extremely high fines and the time pressure stipulated in the law would lead to “platform operators preferring to delete more than risking a high penalty,” said Fürst with conviction. There was criticism from the opposition, especially on that part that affects the platforms. NEOS digitization spokesman Douglas Hoyos criticized this as “consistently inhibiting innovation” because – due to a turnover limit of 500,000 euros and 100,000 users – it primarily hits “small and innovative European companies”. Similarly, the SPÖ: Justice spokeswoman Selma Yildirim welcomed the judicial part of the package in principle. After all, it is often observed that “misguided people” use the means of communication to spread threats and hostility or conspiracy theories or fake news. One downer is that the “upskirting” penalty has been reduced from originally one year to six months.

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