Österreich sollte keine strengeren Anforderungen stellen:

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Österreich sollte keine strengeren Anforderungen stellen:

Bericht. Muhammad Amir Siddique Wien Österreich.

Das Gesetz gegen Online-Hass ist ein Prestigeprojekt der türkisgrünen Koalition. Verantwortlich waren die grüne Justizministerin Alma Zadic und die türkisfarbene Ministerin für Verfassung und Europa, Karoline Edtstadler. Die Richtlinie zur Regulierung des elektronischen Geschäftsverkehrs sieht vor, dass Diensteanbieter im Netz nur dem Recht des Landes unterliegen, in dem sie ihren Sitz haben. Dementsprechend sollte Österreich keine strengeren Anforderungen stellen als das Herkunftsland des jeweiligen Betreibers. Da die großen digitalen Unternehmen wie Facebook oder Twitter ihren Hauptsitz nicht in Österreich haben, unterliegen sie überhaupt nicht dem Gesetz. Die EU-Kommission hat diese Bedenken in einem Kommentar mitgeteilt, der dem “Standard” und dem ORF im Rahmen des Notifizierungsverfahrens der Bundesregierung zur Verfügung stand. Darin schreibt die Kommission: “Die Verhältnismäßigkeit der Beschränkung in Bezug auf das verfolgte Ziel und insbesondere die Frage, ob weniger restriktive Maßnahmen zu demselben politischen Ergebnis führen könnten, waren jedoch nicht gerechtfertigt.” Das Gesetzespaket soll internationale Unternehmen wie Facebook oder Twitter dazu verpflichten, illegale Inhalte innerhalb von 24 Stunden zu entfernen. In der Realität ist es unwahrscheinlich, dass ein großer Teil des Gesetzes, das erst am Donnerstag im Bundesrat verabschiedet wurde, Wirkung zeigt. Es wird nicht außerhalb Österreichs verwendet, da es gegen die E-Commerce-Richtlinie der EU verstößt. Das kürzlich verabschiedete Gesetz gegen Online-Hass verstößt teilweise gegen EU-Recht. Die Reihe der rechtlichen Pannen der Regierung geht weiter. Teile des kürzlich verabschiedeten Gesetzespakets gegen Online-Hass entsprechen nicht dem EU-Recht, berichtete der “Standard” am Donnerstag. Ein Vertragsverletzungsverfahren, das die EU einleiten könnte, wenn ein Mitgliedstaat das Unionsrecht nicht einhält, wird dennoch “definitiv nicht”, wie die Kommission in Bezug auf den “Standard” sagt. Grundsätzlich unterstützt die Kommission den Plan, illegale Inhalte im Internet genauer zu kontrollieren oder einzudämmen.
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Austria should not impose any stricter requirements:

Report. Muhammad Amir Siddique Vienna Austria.

The law against hatred online is a prestige project of the turquoise-green coalition. The green Justice Minister Alma Zadic and the turquoise Minister for Constitution and Europe, Karoline Edtstadler, were in charge. The directive on the regulation of electronic commerce provides that service providers in the network are only subject to the law of the country in which they are based. Accordingly, Austria should not impose any stricter requirements than the country of origin of the respective operator. Since the big digital companies like Facebook or Twitter are not headquartered in Austria, they are not subject to the law at all. The EU Commission communicated these concerns in a comment that was available to the “Standard” and the ORF as part of the notification procedure of the Federal Government. In it the Commission writes: “The proportionality of the restriction in relation to the aim pursued, and in particular the question of whether less restrictive measures could lead to the same political result, were however not justified.” Actually, the legislative package is intended to oblige international companies such as Facebook or Twitter to remove illegal content within 24 hours. In reality, a large part of the law, which was only passed in the Federal Council on Thursday, is unlikely to have any effect. It will not be used outside of Austria because it violates the e-commerce directive of the EU. The recently passed law against online hatred violates EU law in parts. The government’s series of legal mishaps continues. Parts of the recently passed legislative package against hatred online are not in conformity with EU law, reported the “Standard” on Thursday. An infringement procedure that the EU could initiate if a member state does not adhere to Union law will nevertheless “definitely not”, as the Commission says in relation to the “standard”. In principle, the Commission supports the plan to control illegal content on the Internet more closely or to curb it.

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