Der neue Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) erwartet Arbeitslosigkeit:

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Der neue Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) erwartet Arbeitslosigkeit:

Bericht: Muhammad Amir Siddique Wien Österreich.

Der neue Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) erwartet einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit. Die Zahl der Arbeitslosen werde voraussichtlich im Januar und möglicherweise auch im Februar leicht zunehmen, aber das sei auch saisonabhängig, sagte er auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP). “Ich hoffe, dass der Gipfel sehr bald erreicht wird.” Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit hängt natürlich von der Pandemie ab. Der Fokus liegt nun darauf, dass die Impfungen so schnell wie möglich verabreicht werden und die Anzahl der Infektionen sinkt. “Wir können nur abfedern”, sagte Kocher. Eine Verlängerung der Kurzarbeit nach Ablauf der geltenden Verordnung Ende März hängt auch von der Koronapandemie ab. Wenn es noch Zeit braucht, um sich impfen zu lassen, spricht dies für eine Verlängerung der Kurzarbeit. Kocher wollte sich jedoch nicht dazu verpflichten, die Corona-Kurzarbeit zu verlängern. Er wollte sich auch nicht auf eine mögliche Einführung des umstrittenen AMS-Algorithmus festlegen; Alle rechtlichen Fragen müssten vorher geklärt werden. Der neue Minister war optimistisch, dass es so bald wie möglich eine Home-Office-Regelung geben würde. Die Vorarbeiten hierfür sind weit fortgeschritten. Er kann jedoch noch nicht sagen, ob die neue Verordnung im Januar kommen wird. Auf jeden Fall möchte Kocher diese Woche die Vertreter der Sozialpartner treffen, die seit Monaten über eine Home-Office-Regelung verhandeln. Das Finanzministerium sollte jedoch auch aus steuerlichen Gründen einbezogen werden. Kocher und Schramböck appellierten gemeinsam, dass jeder die Sperrbestimmungen für Unternehmensschließungen einhalten und diese nicht brechen oder umgehen sollte. Es geht um Verantwortung für sich selbst und für das Leben anderer, betonte Schramböck. Es gibt immer „schwarze Schafe“, aber Sie sollten Bilder von Menschenmassen am Skilift usw. nicht überinterpretieren und glauben, dass dies jetzt die Norm ist, sagte der frühere IHS-Chef Kocher, der als Verhaltensökonom forschte. Weil sich die überwiegende Mehrheit an die Regeln hält. Wirtschaftsminister Schramböck verwies auf die Bemühungen, österreichische Unternehmen in einem Aufschwung nach der Wirtschaftskrise zu unterstützen. Der Investitionsbonus wurde sehr gut angenommen und die damit ausgelösten Investitionen würden die Digitalisierung vorantreiben. Der Lehrlingsbonus kann noch bis Ende März für Auszubildende aus der betrieblichen Ausbildung verwendet werden. Die Zahl der Arbeitslosen ist weiter gestiegen, wie die offiziellen Daten vom Dienstag zeigen: 532.751 Menschen suchen derzeit einen Job, rund 112.000 oder 26 Prozent mehr als vor einem Jahr. Davon waren 469.772 Menschen arbeitslos und 62.979 in Ausbildung. Gegenüber Dezember 2020 bedeutet dies eine Zunahme von rund 12.000 Menschen. Neben der üblichen saisonalen Flaute auf dem Arbeitsmarkt ist der Grund für den Anstieg das Fehlen einer Saison für den Tourismus. Darüber hinaus sind 414.773 Menschen in Kurzzeitarbeit. Bisher wurden 5,6 Milliarden Euro für die Unterstützung von Kurzarbeit ausgezahlt, und 4 Milliarden Euro wurden für Phase 3 der Kurzarbeit genehmigt, die bis Ende März läuft. Im Budget für 2021 sind zunächst 5 Milliarden Euro für Kurzarbeit vorgesehen, das Budget kann jedoch bei Bedarf aufgestockt werden.
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The new labor minister Martin Kocher (ÖVP) expects unemployment:

Report: Muhammad Amir Siddique Vienna Austria.

The new labor minister Martin Kocher (ÖVP) expects unemployment to continue to rise. The number of unemployed will probably increase slightly in January and possibly also in February, but that is also seasonal, he said at a joint press conference with Economics Minister Margarete Schramböck (ÖVP). “I hope that the summit will be reached very soon.” The development of unemployment naturally depends on the pandemic. The focus is now on the vaccinations being administered as quickly as possible and the number of infections falling. “We can only cushion,” said Kocher. Any extension of short-time working after the current regulation expires at the end of March also depends on the corona pandemic. If it still takes time to get a vaccination, then that speaks in favor of extending short-time work. However, Kocher did not want to commit himself whether the Corona short-time work would be extended. He also did not want to commit to a possible introduction of the controversial AMS algorithm; all legal questions would have to be clarified beforehand. The new minister was optimistic that there would be a home office regulation as soon as possible. The preparatory work for this is well advanced. However, he cannot yet say whether the new regulation will come in January. In any case, Kocher wants to meet the representatives of the social partners this week, who have been negotiating a home office regulation for months. However, the Ministry of Finance should also be involved because of tax issues. Kocher and Schramböck jointly appealed that everyone should comply with the lockdown regulations for company closings and not break or circumvent them. It is about responsibility for oneself and for the lives of others, emphasized Schramböck. There are always “black sheep”, but you shouldn’t overinterpret images of crowds at the ski lift etc. and believe that this is now the norm, said the previous IHS boss Kocher, who did research as a behavioral economist. Because the vast majority stick to the rules. Minister for Economic Affairs Schramböck referred to the efforts to support Austrian companies in an upswing after the economic crisis. The investment bonus was very well received and the investments it triggered would drive digitalization forward. The apprentice bonus can still be used until the end of March for apprentices from inter-company training. The number of unemployed has continued to rise, the official data from Tuesday show: 532,751 people are currently looking for a job, around 112,000 or 26 percent more than a year ago. Of these, 469,772 people were registered as unemployed and 62,979 in training. Compared to December 2020, this means an increase of around 12,000 people. In addition to the usual seasonal lull on the labor market, the reason for the increase is the lack of a season to start in tourism. In addition, 414,773 people are on short-time work. So far, 5.6 billion euros have been paid out to support short-time work, and 4 billion euros have been approved for phase 3 of short-time work, which runs until the end of March. In the budget for 2021, 5 billion euros are initially reserved for short-time working, but the budget can be increased if necessary.

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